Projekte

Jugend debattiert

Allgemeine Informationen
„Was Gerechtigkeit bedeutet und was wir tun müssen, um ihr näherzukommen, lässt sich nicht anordnen, sondern nur in intensiver demokratischer Diskussion und Debatte klären. (…) Darum ist es so wichtig, dass jeder schon in der Schule lernt, wie man frei spricht und gut debattiert.“ (Joachim Gauck, Bundespräsident)

Seit dem Schuljahr 2011/2012 führt das AEG jedes Jahr das Projekt „Jugend debattiert“ durch, ganz im Sinne des Bundespräsidenten, der auch Schirmherr dieses Bundeswettbewerbs ist.
Dazu findet zunächst in den Klassen der 9. Jahrgangsstufen im Herbst ein projektartiger Unterricht statt, der die Schülerinnen und Schüler an das Debattieren heranführt. Noch vor Weihnachten werden in den Klassenwettbewerben die jeweils zwei besten Debattanten ausgewählt, die dann den Schulwettbewerb bestreiten. Die beiden Sieger vertreten dann das AEG beim Regionalwettbewerb München.
Ob im Unterricht oder beim Wettbewerb – alle gewinnen, indem sie sich kompetent vorbereiten und dann gehaltvoll mit Worten ausdrücken. Auch lernen alle Teilnehmer auf besondere Weise, was Leistung, Fairness und Ausdauer bedeuten, wie wichtig und letztlich doch relativ Erfolge sind, und dass es vor allem um eins geht: dabei zu sein, dran zu bleiben und eigene Grenzen zu überschreiten.

Zahlen, Daten, Fakten zum Wettbewerb „Jugend debattiert“
Seit 2001 fördert Jugend debattiert sprachliche und politische Bildung sowie Meinungs- und Persönlichkeitsbildung durch Fortbildungen für Lehrkräfte und Unterrichtsreihen an Schulen. Bundesweit beteiligen sich derzeit über 135.000 Schüler/innen und ca. 5.500 Lehrkräfte an über 800 Schulen. In einer Debatte bei Jugend debattiert äußern sich jeweils vier Jugendliche zu aktuellen politischen und schulischen Streitfragen. Jeder erhält zunächst zwei Minuten ungestörte Redezeit, in der er seine Position – Pro oder Kontra – darlegt. Es folgen zwölf Minuten freie Aussprache. Für ein Schlusswort steht jedem Teilnehmer eine Minute zur Verfügung.
Der Landeswettbewerb in Bayern wird von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung, der Stiftung Mercator und der Heinz Nixdorf Stiftung in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus getragen.

Wettbewerbsregeln
Jede Leistung im Wettbewerb wird nach vier Kriterien bewertet:

  • Sachkenntnis
  • Ausdrucksvermögen
  • Gesprächsfähigkeit
  • Überzeugungskraft

Die Jury, bestehend aus ausgebildeten Schülern und Lehrern, vergibt Punkte in den genannten Kategorien und entscheidet so über die Sieger.
Aktuelles

Der diesjährige Schulwettbewerb fand am Mittwoch, dem 21.1.2015 statt. Schulsieger wurden Jördis Beulich und Leon Jurda (beide Klasse 9b), sie vertreten das AEG beim Regionalwettbewerb München am 24.2.2015.

Bisherige Schulsieger:
2011/2012: Florian Knappik, Alessia Kopp
2012/2013: Simon Kinzelbach, Alexander Mayer
2013/2014: Elena Pohl, Dominik John

Dr. Stefan Illig, Schulkoordinator „Jugend debattiert“

Projektunterrichtstage PUT

Projekte sind sachlich und zeitlich definierte Vorhaben, die mit einer klaren Zielsetzung versehen sind. Projektunterricht hat zum einen die Durchführung eines konkreten Projekts zum Inhalt und soll zum anderen den Schülern Kompetenzen vermitteln um Projekte durchzuführen.

Die Arbeit in Projekten kann den Schülern zusätzliche Kompetenzen in einer Reihe von Feldern vermitteln: Zusammenhänge begreifen, zielorientiert handeln, Probleme strukturieren, Methoden kennen lernen und anwenden sowie zur Teamarbeit befähigen.

Das Konzept zur Durchführung der Projektunterrichtstage geht von einer Zuordnung von Leitthemen zu einzelnen Jahrgangsstufen und zu verantwortlichen Fächern aus.

Die Lehrer der verantwortlichen Fächer stellen den Schülern die Methode der Projektarbeit vor und betreuen die Findung der Projektgruppen.

Am Abend des eigentlichen Projektunterrichtstags erfolgt eine Präsentation der Ergebnisse der Projektarbeit, zu der alle Mitglieder der Schulfamilie, insbesondere die Eltern, eingeladen sind.

 

Klasse Leitthema verantwortliche Leitfächer unterstützende Fächer
5 „Neue Sprachen – neue Welt“
Präsentationen zu den neuen Sprachen, Ländern und Kulturen
E, L G, Rel/Eth …
6 „Fabulöses und Sagenhaftes“
Fabeln, Sagen, Märchen, Literatur und vieles mehr
D Ku, Mu, Rel/Eth, …
7 „Geschichte, Heimat, Identität“
München und Bayern von der Römerzeit bis zum Mittelalter, vom Barock bis in die Neuzeit
G Rel/Eth, Ku, Mu, L …
8 „Von Europa in die Welt“
Sprachen, Länder und Kulturen in Afrika (Asien) und Amerika [auch: Handel, Wirtschaft, Technik]
F, Sp, Ek (E/L)  Rel/Eth, G …
9 “Energie”
Erzeugung und Nutzung von Energie, Zukunft der Energie, Nachhaltigkeit
Ph, M M, Ch, Bi, Ek, WR, Sk, …
10 „Gesundheit“
Ernährung, Fitness und Sport: Gesundheitswahn oder mens sana in corpore sano‘
Bio, Spo Ch, Rel/Eth, WR, Sk …

Schu-Pa Kenia

Was genau ist SchuPa Kenia?
SchuPa Kenia e.V. ist ein eingetragener Verein, welcher sich der Förderung der kenianischen Partnerschulen des Albert-Einstein-Gymnasiums widmet.
Dies wird durch direkte Spenden unserer Mitglieder, aber auch durch Einnahmen bei Kollektiv-Events, wie zum Beispiel dem SchuPaKenia-Lauf, finanziert. Jedes Jahr besucht der Gründer des SchuPa KeniaVereins die Partnerschulen und sorgt somit dafür, dass die Kinder, die unsere Hilfe benötigen, diese auch wirklich erhalten.
Das P-Seminar SchuPa Kenia des Abitur-Jahrgangs 2017 hat eine Facebook-Seite zu diesem Projekt erstellt, die immer auf dem neuesten Stand ist!
Warum werden wir gebraucht?
Wenn man in Kenia eine Schule besuchen will, scheitert dies bereits oft an den einfachsten Schritten. Sind z.B. das Schulgeld oder die Transportkosten zur Schule zu hoch, so kann dies bereits bedeuten, dass der Schulbesuch einem Kind komplett verwehrt bleibt. j Falls jemand aus der Familie eines Schülers stirbt, so kann es auchoft dazu kommen, dass die Kinder die Versorgung der Familie auf sich nehmen müssen und daher ihre Schullaufbahn vorzeitig beenden. Deswegen brauchen wir Sie! SchuPa-Kenia hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen.
Motivation ist alles!
Leider können wir mit unseren Spenden nicht jedem Schüler unserer kenianischen Partnerschulen helfen. Daher werden bevorzugt Schüler gewählt, welche bereits gute Schulleistungen zeigen, ihre Ausbildung jedoch aufgrund finanzieller oder familiärer Probleme nicht fortsetzen können. Durch unsere Gelder können wir gewährleisten, dass solche Schüler weiterhin die Chance erhalten, ihre Ausbildung zu beenden.
Was haben wir bis jetzt erreicht?
Mehrere Schüler, welche von uns finanziell unterstützt worden sind, konnten mittlerweile ihre Ausbildung abschließen. So gab es bereits z.B. einen Schüler, der durch seine hervorragenden Leistungen nicht nur einer der besten Schüler Kenias geworden ist, sondern auch ein Stipendium für eine Universität in Finnland erhalten hat.
Wir bedanken uns für Ihre Mithilfe!

Weitere Informationen zu SchuPa Kenia finden Sie auf der offiziellen Vereinsseite.
www.schupa-kenia.de

Schulkleidung

Zur Bestellung der offiziellen Schulkleidung unserer Schule benutzen Sie bitte diese Adresse:

http://schulkleidung.de/shop/index.php?nr=BHXR1CDY

zammgrauft

Mitte Januar 2011 nahmen insgesamt 18 Lehrkräfte des Albert-Einstein-Gymnasiums an der Ausbildung zum/r Multiplikator/in für das Jugend-Präventionsprojekt „zamm-grauft“ teil. Durchgeführt wurde die Multiplikatorenschulung von zwei erfahrenen Ju-gendbeamten des Kommissariats für verhaltensorientierte Prävention und Opfer-schutz K 105.

Themenschwerpunkte hierbei waren u.a. die Gewaltprävention: Welche Arten von Gewalt gibt es? Empfindet jeder Einzelne Gewalt unterschiedlich? Wie kann ich mich als Opfer vor Gewalt schützen und wie ist es mir als Helfer möglich, gezielt einzugrei-fen, ohne mich selbst zu gefährden? So lernten wir, uns in Gefahrensituationen an-gemessen zu behaupten, eigene Ängste zu überwinden und bei Übergriffen im öf-fentlichen Raum Zivilcourage zu beweisen. Des weiteren erlebten wir am eigenen Leib Situationen von Mobbing und Ausgrenzung, aber auch das wohltuende Gefühl, einander vertrauen zu können und sich als Gemeinschaft zu erleben. All dies wurde uns von den beiden Polizeibeamten auf sehr eindrucksvolle, authentische Weise mit Hilfe einer Vielzahl von Rollen-, Gemeinschafts- und Vertrauensspielen sowie mit praktischen Übungsreihen und sich jeweils daran anschließenden Reflexionsphasen vermittelt. An dieser Stelle sei den Polizeibeamten für ihre hervorragende Arbeit mit uns herzlich gedankt!

Bereits wenige Wochen später ermöglichte uns die Schulleitung, unser noch sehr frisch erworbenes Wissen an die Schülerinnen und Schüler der fünf 7. Klassen wei-terzugeben.

Ich selbst führte das zweitägige pädagogische Schulprojekt gemeinsam mit Frau Mö-stl und Herrn Dr. Georg in der Klasse 7a durch. Alle Schülerinnen und Schüler nah-men daran sehr aktiv und durchwegs aufmerksam teil. Auffallend war, dass sich ei-gentlich fast jede(r) schon einmal in unvorhergesehenen Gefahrensituationen befun-den hatte, sei es in der S- oder U-Bahn, auf Bahnhöfen und Spielplätzen, in Parkan-lagen oder eben auch in der Schule. Sich und anderen gezielt helfen zu können, sein Selbst in unterschiedlichen Situation zu behaupten und nicht zuletzt Vertrauen und Klassengemeinschaft zu erleben, fand innerhalb der Klasse großen Anklang. Von ähnlichen Erfahrungen berichteten mir auch die durchführenden Kolleginnen und Kollegen der Parallelklassen.

Daher wird dieses lohnenswerte Jugend-Präventionsprojekt auch in den kommenden Schuljahren am AEG durchgeführt werden.

Schüler helfen Schülern

Die hausinterne Aktion ‚Schüler helfen Schülern‘ vermittelt über unser Sekretariat Nachhilfe.
Schüler aus der Mittel- und Oberstufe geben in ihren Lieblingsfächern Schülern der Unter- bzw. Mittelstufe Nachhilfe.
Hierfür werden sie von den entsprechenden Lehrern vorgeschlagen, die sie im letzten Jahr in diesem Fach unterrichtet haben, wobei die Kriterien, nach denen ein Schüler für geeignet befunden wird, sowohl bei Können, als auch bei der Fähigkeit, den Stoff zu vermitteln angesetzt werden.

Eine Liste der Schüler ist im Sekretariat erhältlich.

Konzept zur ‚Erziehungspartnerschaft

Informationen zum ‚Konzept zur Erziehungspartnerschaft‘ können hier durch Klicken auf den Download-Button aufgerufen und gegebenenfalls ausgedruckt werden.

Erziehungspartnerschaft

Konzept Auszeit

Seit 2010 wird an unserer Schule  unter Leitung unseres Schulpädagogen das 
Konzept „Auszeit“ praktiziert. Sie können Informationen hierzu durch Klicken auf den Download-Button aufrufen und gegebenenfalls ausdrucken.

Auszeit

Lernen Lernen

„Die zunehmende Fülle und Vielfalt neuer Informationen, das schnelle Veralten großer Wissensanteile und das gesellschaftliche Erfordernis des lebenslangen Lernens machen es auch für die Grundschule nötig, entsprechende Methodenkompetenz anzubahnen. Diese umfasst Kenntnisse, Einstellungen und Handlungsstrategien. Das eigene Lernen der Schüler soll immer wieder zum Gegenstand des Unterrichts gemacht werden. Dazu werden Primärstrategien (z. B. Techniken und Methoden der Organisation, der Beschaffung und Aufnahme, der Verarbeitung und Speicherung, der Weitergabe und Anwendung von Informationen) und Stützstrategien (z. B. Techniken zur Motivation und zur Konzentration bzw. Entspannung) angeboten….“ (Auszug aus dem Lehrplan für die bayerische Grundschule, Kapitel II A – Fächerübergreifende Bildungs- und Erziehungsaufgaben).

Daran möchte das gymnasiale Lernen ab der 5. Jahrgangsstufe sinnvoll anknüpfen. Die Schülerinnen und Schüler sollen nun ihre erworbenen Kompetenzen vertiefen bzw. erweitern, die sie dazu befähigen, selbstständig, strukturiert und eigenverantwortlich zu arbeiten. Dieser Kompetenzerwerb dient nicht nur als wesentliche Voraussetzung für das produktive, erfolgreiche Lernen in der Schule und zu Hause, sondern bildet gleichsam die Grundlage für lebenslanges Lernen.

Seit September 2010 unterrichte ich in Absprache mit dem Arbeitskreis „Methodenkompetenz“ Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe im „Lernen lernen“. Der Unterricht findet in regelmäßigen Abständen und in steter Absprache mit den entsprechenden Fachlehrkräften je eine Unterrichtsstunde pro Woche überwiegend in den Kernfächern statt. Zu den Unterrichtsinhalten gehören u. a.: die Organisation des Arbeitsplatzes, die gezielte Anfertigung von Hausaufgaben sowie die strukturierte Vorbereitung von Schulaufgaben. Weitere Themenbereiche behandeln das Zeitmanagement, die korrekte Heftführung sowie den Erwerb sinnvoller Lern- und Lesetechniken. Außerdem haben die SchülerInnen die Möglichkeit, ihren jeweiligen Lerntyp zu ermitteln.

Mein Hauptanliegen bei allen Unterrichtsinhalten zielt jedoch nicht ausschließlich auf den Erwerb von Fachwissen ab, vielmehr möchte ich die Schülerinnen und Schüler dazu anregen, Freude an eigenen Lernprozessen zu entwickeln!

A. Odenwald

Medienkompetenz

Tag der Medienwelten – Medientraining für das 6. Schuljahr

Laut einer Studie werden 50% der jugendlichen Chatter im Internet sexuell belästigt…und 30% treffen sich vorbehaltlos mit dem unbekannten Chatpartner… Vor nicht allzu langer Zeit mussten zwei 14 und 16 Jahre alte arglose Mädchen dafür mit ihrem Leben bezahlen!

Neben der Aufklärung und Begleitung durch das Elternhaus ist es eine zunehmend wichtiger werdende Aufgabe aller Schularten, einen nachhaltigen Beitrag zum sicheren und kompetenten Umgang mit den modernen Medien zu leisten, insbesondere zur adäquaten Nutzung der sozialen Netzwerke, die aus dem Leben von Heranwachsenden kaum noch wegzudenken sind. Daher führe ich jedes Jahr gemeinsam mit erfahrenen Medientrainern (z. B. von Klicksalat, Verbraucherzentrale Bayern, Deutscher Kinderschutzbund) Medienschulungen für das 6. Schuljahr durch. Signifikante Themen hierbei sind:

Welche Mediennutzung ist normal? Wie funktioniert kluges social networking? Welche jugendgefährdenden Inhalte gibt es im Internet (Sex, Radikalismus, Gewalt)? Was ist Cybermobbing und in welchen Formen tritt es auf? Wie verletzen Jugendliche das Urheber- und das Persönlichkeitsrecht im Internet und welche Konsequenzen können daraus entstehen?

Da eine Vielzahl der 6. Klässler mit ihren gerade einmal 11 bzw. 12 Jahren in dem sozialen Netzwerk Facebook eingeloggt ist (obgleich dies rechtlich erst ab 13 erlaubt ist), liegt ein Schwerpunkt der Schulung auf dem kompetenten Umgang mit diesem Netzwerk, vor allem was die Einstellung der persönlichen Daten und Bilder anbelangt. Die überwiegende Mehrheit der Schüler zeigt sich im Anschluss des Trainingsprogramms mit dem Informationsgehalt sehr zufrieden: „Meine persönlichen Daten gebe ich jetzt nicht mehr so leichtfertig frei“, „auf kostenpflichtige Angebote im Internet fall ich nicht mehr rein, das Kleingedruckte lese ich ab sofort ganz genau“, „beim Herunterladen von Musik usw. pass ich jetzt besser auf“ oder „auf YouTube lade ich nichts mehr unüberlegt hoch“. Zahlreiche Flyer und Informationsschriften runden die Medienschulung ab. 

Andrea Odenwald

 

TurnOn Schulradiotag – Medienkompetenz zum Anfassen

Das Technik-Team des Albert-Einstein-Gymnasiums, seit letztem Schuljahr als Wahlunterricht organisiert, gewährleistet nicht nur den reibungslosen technischen Ablauf schulischer Veranstaltungen von der Bestuhlung bis zur Licht- und Tonregie. Darüber hinaus ist es das Ziel des Wahlunterrichts, die Kompetenz der Schüler durch aktive und produktive Auseinandersetzung besonders mit der technischen Seite verschiedener Medien zu fördern. Dazu diente u.a. der Besuch des TurnOn Schulradiotags des Bayerischen Rundfunks.

Anschließend haben sich die Schüler gegenseitig zu ihren Erfahrungen befragt und aus den O-Tönen einen Kurzbeitrag „gebaut“: Hören Sie selbst!


Intro-/Outromusik: www.papafiotmusic.com

Mediation

„Ein Konflikt ist ein Problem zwischen zwei (oder mehr) Menschen, bei dem die Gefühle so stark in den Vordergrund treten, dass eine kreative Konfliktlösung be- oder verhindert wird…“ (nach Franz J. M. Herz-Bauer).

MEDIATION ist ein Verfahren der konstruktiven Konfliktbearbeitung. Die MediatorInnen stellen durch ihre eigene innere Haltung, durch Kommunikations- und Interventionstechniken eine Brücke zwischen den Konfliktbeteiligten her und unterstützen sie dadurch, ihre Konflikte selbstverantwortlich, freiwillig und gewaltfrei zu lösen.

In diesem Schuljahr habe ich mich nach den Standards und Ausbildungsrichtlinien des Bundesverbandes Mediation (BM) in einer rund 100-stündigen Ausbildung zur Schulmediatorin weiterqualifizieren dürfen.

Nachdem die ehemaligen MediatorInnen weitgehend mit den Anforderungen der Kollegstufe ausgelastet sind, konnte ich nun12 Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe in einem 3-tägigen Kursprogramm zu Schülermediatoren/innen neu ausbilden. Frau Geier, unsere Schulpsychologin, übernahm dabei freundlicher Weise den organisatorischen bzw. bürokratischen Teil. Zukünftig werden Frau Geier und ich in regelmäßig stattfindenden Supervisionen die Schülermediatoren/innen dauerhaft, d.h. auch über die nächsten Schuljahre hinweg, betreuen bzw. wieder neu ausbilden.

Inhalte des Schulungsprogramms waren u. a.:

Begriffsklärung, was Mediation ist und wie ein Mediator bzw. eine Mediatorin sein sollte. Erläuterung, wozu ein Konflikt gut ist und welche Konflikttypen es gibt. Beleuchtung des eigenen Konfliktverhaltens anhand des Enneagramms der Beziehungen. Übungen zur Artikulation von Gefühlen. Kennen lernen des Eisbergmodells. Einüben der grundlegenden Mediationsmethoden wie Aktives Zuhören, Ich-Botschaften, Gewaltfreie Kommunikation, Perspektivenwechsel und Reflecting-Team. Kennen lernen und einüben des 5-phasigen Mediationsverlaufs:

Phase 1: Begrüßung/Einführung

Phase 2: Konfliktschilderung

Phase 3: Konflikterhellung

Phase 4: Lösungsfindung

Phase 5: Mediationsvereinbarung

Jede Mediation beruht auf den Grundsätzen der Freiwilligkeit, der Allparteilichkeit, der Verschwiegenheit und dem ethischen Selbstverständnis, dass in jedem Menschen das Potenzial zum Umgang mit und zur Lösung eigener Konflikte vorhanden ist.

Nachdem die nun ausgebildeten Schülermediatoren und –mediatorinnen mit großem Engagement, Feuereifer und Herzblut bei der Sache sind, hoffen wir sehr, Streitfälle am AEG auch in Zukunft friedlich und für beide Seiten zufriedenstellend lösen zu können.

Liebe Eltern, ermutigen bitte auch Sie Ihre Kinder, bei Streitigkeiten von der Schülermediation Gebrauch zu machen! Für Aufnahmegespräche stehen die MediatorInnen jeden Tag (bis auf Mo) in der ersten großen Pause in Zimmer 50 zur Verfügung!

Andrea Odenwald

Mehr lesen, mehr verstehen + Lesemappe der 5. und 6. Klasse

Seit dem Schuljahr 2009/2010 wird das Konzept „Mehr lesen – mehr verstehen! Neue Wege der Leseförderung“ am AEG umgesetzt. Dieses Konzept, das vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels unterstützt wird, geht davon aus, dass Lesekompetenz die Grundlage für effektives Lernen und den erfolgreichen Besuch einer höheren Schule ist. Leseförderung wirkt nur dann nachhaltig, wenn sie als Aufgabe aller Fächer verstanden wird und neben belletristischen Werken auch Sachbücher einbezieht.

„Mehr lesen – mehr verstehen“  –  das Konzept

Schwerpunkt ist das in die Breite gehende extensive Lesen. Bei dieser primär quantitativ angelegten Leseförderung sind die Fachlehrer Impulsgeber, Berater und Begleiter. Das Lesen findet in der Regel zu Hause, gegebenenfalls in Vertretungsstunden und im Rahmen der Offenen Ganztagsschule statt. Ihre Kinder werden zu Beginn des Schuljahres von den jeweiligen Deutschlehrern über das Konzept informiert.

Neben der lehrplanmäßig festgelegten Lektüre sind von den Schülern der Jahrgangsstufen 5 und 6 im Fach Deutsch drei weitere Ganzschriften (Belletristik oder Sachbücher) nach individueller Wahl zu lesen. Darüber hinaus sollen alle Schüler in drei weiteren Fächern ihrer Klasse im Verlauf des Schuljahres je eine Ganzschrift verpflichtend lesen sowie eine Ganzschrift in Englisch bzw. für das Fach Latein, ebenfalls nach individueller Wahl.

Zu den gelesenen Büchern kann Ihr Kind aus einem vorgegebenen Aufgabenkatalog (siehe unten) eine oder mehrere  Aufgaben zu jedem Buch auswählen und bearbeiten. Die Mappe mit den Ergebnissen (Schnellhefter mit 7 Klarsichthüllen, zu Beginn des Schuljahres zu besorgen) wird am Ende des Schuljahres gewürdigt.

Sie werden gebeten, Ihre Kinder auf die Bedeutung des Lesens hinzuweisen, die schulische Leseförderung der Schule zu unterstützen und bei passenden Anlässen Ihrem Kind das eine oder andere Buch zu schenken oder es in der öffentlichen Bibliothek auszuleihen. Auch die Unterstufenabteilung unserer Schulbibliothek bietet zusätzlich eine Auswahl klassischer und moderner Jugend- und Sachbücher.

Folgende Fächer sind im Rahmen des Konzepts „Mehr lesen – mehr verstehen“ für die Leseförderung zuständig:

Jahrgangsstufe 5: Geographie, Religion/Ethik, Natur und Technik
Jahrgangsstufe 6: Geschichte, Mathematik, Sport

Ihr Kind kann sich – unterstützt durch die Schule – auch an der Leseförderung durch „Antolin“ beteiligen. Zu einer breiten Auswahl von Jugendbüchern finden sich unter Antolin.de im Internet Fragensätze zur selbständigen Bearbeitung. Antolin misst qualitativ (nach den beantworteten Fragen) und quantitativ (nach der Zahl der bearbeiteten Fragensätze) die individuelle Leseleistung Ihres Kindes. Gerade Unterstufenschüler lassen sich durch dieses Portal erfahrungsgemäß sehr gut zum Lesen motivieren.

Aufgabenkatalog zum Konzept „Mehr lesen – mehr verstehen“

Warum soll man Aufgaben zu einem gelesenen Buch bearbeiten?

Es hilft:
Über das Gelesene nachzudenken und es besser zu verstehen,
Fragen zu besonderen Textstellen zu finden und zu formulieren,
sich an einzelnen Stellen des Buches „einzumischen“,
sich eine eigene Meinung über das Buch zu bilden,
sich später an den Inhalt und die Personen des Buches zu erinnern.

Welche Aufgaben gibt es?

Man kann
•    notieren, was man wann gelesen hat
•    zu jedem Kapitel etwas schreiben oder zeichnen
•    einzelne Kapitel kurz zusammenfassen oder nacherzählen
•    aufschreiben, was man beim Lesen gedacht oder gefühlt hat
•    Textstellen aufschreiben, die man besonders lustig, traurig oder spannend findet
•    an geeigneten Stellen den Text verändern oder weiterschreiben
•    Aussagen über eine Person aus dem Buch sammeln
•    Personen des Buches zeichnen oder Steckbriefe für sie entwerfen
•    an eine Person des Buches einen Brief schreiben
•    aus der Sicht einer Person des Buches eine Tagebucheintragung oder einen Brief entwerfen
•    aus einzelnen Textstellen eine Bildergeschichte oder einen Comic gestalten
•    eine wichtige Seite abschreiben bzw. fotokopieren und einkleben und kommentieren
•    aufschreiben, was einem gut oder nicht so gut gefällt
•    einen Brief an die Autorin bzw. den Autor schreiben

Tipps für Schüler/innen

•    Gib den Titel des Buches, den Namen des Autors und das Fach, für das du das Buch gelesen hast, auf jedem Blatt an!
•    Notiere das Datum!
•    Verwende eine besondere Farbe, wenn du etwas wörtlich aus dem Buch abschreibst!
•    Gestalte deinen Schnellhefter so sauber und übersichtlich wie möglich, indem du die bearbeiteten Aufgaben ordentlich in die Klarsichtfolien packst.
•    Vergiss nicht, deinen vollständigen Namen und die Klasse auf dem Schnellhefter zu vermerken.

Die Lesemappe könnt Ihr durch Klicken auf den untenstehenden Button herunterladen und ausdrucken.

Wir wünschen euch erfolgreiches und genussvolles Lesen.

Lesemappe (PDF)